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Was Gnocchi und Autobatterien gemeinsam haben?

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Gnotschi, Gnokki oder Ntschotschi?

Die beliebte italienische Spezialität wird gerne und oft falsch ausgesprochen, kein „sch“ in der Mitte, kein „G“ am Anfang und auch nicht wie Winnetous kleine Schwester.

Und sie ist noch nicht einmal eine Nudel! Was die Köstlichkeit aus Italien, die am 14.3. auf unserem Menüplan steht, auszeichnet, verraten wir hier.

Kleine „Klumpen“, aber von feiner Beschaffenheit

Gnocchi, ausgesprochen „njoh-kie“ sind im Grunde bloß einfache Nockerl aus Kartoffelteig. Aber wie bei italienischen Gerichten üblich, sind sie durch den feinen Teig luftiger und haben einen angenehmen „Biß“. Wie werden original italienische  Gnocchi eigentlich hergestellt? Für klassische Kartoffelgnocchi wird aus gekochten Kartoffeln, Weizenmehl und Eiern ein glatter Teig geknetet. Der Teig wird zu „Stämmchen“ gerollt, in daumengroße ovale oder runde Formen geschnitten und einmal zusammengeschlagen. Die so geformten Gnocchi werden in kochendes Wasser getaucht, gesalzen und herausgenommen, sobald sie an der Oberfläche schwimmen. „Gnocchi“ bedeutet übrigens auf Italienisch „Klumpen“, was ihrer Schmackhaftigkeit aber keinen Abbruch tut. Gnocchi sind neben Pasta und Pizza echte Stars der italienischen Küche – und die Hauptzutat Kartoffeln hat mit ihrem Ursprung zu tun.

Gnocchi mit toskanischer Linsenbolognese

Was Batterien und Gnocchi gemeinsam haben?

Wer hätte gedacht, dass die praktischen Stromspeicher und die leckeren Gnocchi etwas gemeinsam haben! Reisen wir in der Zeit zurück – die Legende besagt, dass der italienische Physiker Alessandro Volta, der Erfinder der Batterie, am Hof Ludwigs des XVI  mit der eben erst von Entdeckern nach Europa gebrachten Kartoffel Bekanntschaft machte. Die Erdknolle galt zu jener Zeit in Italien noch als giftig und ungenießbar. Doch Voltas Neugier war geweckt: Mit wissenschaftlichem Ehrgeiz kreierte er mehr oder weniger zufällig die kleinen Klößchen aus Kartoffeln und Mehl. Kochen und Physik sind eben zwei unzertrennliche Disziplinen.

Echte Gnocchi: Kartoffelgericht mit Tradition

Ob mit Pesto, Salbeibutter oder als «Gnocchi alla Sorrentina» mit Tomaten und Mozzarella überbacken – sie schmecken Groß und Klein als Mittagessen oder in einem festlichen Feiertagsmenü. Während wir hierzulande ausschließlich Kartoffel-Gnocchi kennen, gibt es in Italien noch eine ursprünglichere Variante aus Hartweizenmehl, die «Gnocchi alla Romana», sowie die französischen «Gnocchi Parisienne» aus Blätterteig.

Nachdem wir nun die Geschichte der Gnocchi kennen, kommen wir zum besten Teil: Zum Essen! Die köstlichen, vegetarischen Gnocchi mit toskanischer Linsenbolognese gibt es auch im WebRestaurant.

Buon Appetito!